Kurze Antwort
Wonach richten sich Social-Media-Honorare?
Den Preis eines Social-Pakets bestimmt das Produktionsvolumen, nicht „Management“: wie viele eigene Bilder, Videos und Texte monatlich entstehen und ob das Shooting bei der Agentur oder beim Kunden liegt. Zwei Angebote sind nur bei gleicher Produktionsmenge vergleichbar. Fehlt das Shooting im Paket, kauft dasselbe Honorar faktisch nur Planung und Veröffentlichung.
Das Wichtigste
- Steht im Angebot „monatliche Social-Media-Betreuung“, gibt es keinen Umfang; der Umfang ist, wie viele Inhalte welcher Art monatlich entstehen.
- Ist das Shooting im Paket oder nicht — diese eine Frage erklärt den größten Teil der Differenz zweier Angebote.
- Das Werbebudget gehört nicht zum Agenturhonorar und sollte es nicht; beides gehört in getrennte Zeilen.
- Kontoinhaberschaft gilt auch hier: Seite und Werbekonto gehören in den Business-Manager des Unternehmens, nicht in ein privates Konto.
- Follower-Zahl ist kein Geschäftsergebnis; der Report sollte Interaktionen, Klicks auf die Website und eingehende Nachrichten erfassen.
Was steckt wirklich im Paket?
Sechs Zeilen, die ein Angebot lesbar machen
Bildproduktion
- Die zu stellende Frage
- Wie viele eigene Bilder pro Monat; Stock oder Shooting?
Video
- Die zu stellende Frage
- Wie viele Videos, welche Länge, Schnitt inklusive?
Text
- Die zu stellende Frage
- Wer schreibt Titel und Captions, wie viele Korrekturen?
Shooting
- Die zu stellende Frage
- Ist ein Shooting-Tag im Paket, wie viele pro Jahr?
Community-Management
- Die zu stellende Frage
- Werden Kommentare und Nachrichten beantwortet, zu welchen Zeiten?
Reporting
- Die zu stellende Frage
- Welche Kennzahlen, wie oft, in welcher Form?
| Zeile | Die zu stellende Frage |
|---|---|
| Bildproduktion | Wie viele eigene Bilder pro Monat; Stock oder Shooting? |
| Video | Wie viele Videos, welche Länge, Schnitt inklusive? |
| Text | Wer schreibt Titel und Captions, wie viele Korrekturen? |
| Shooting | Ist ein Shooting-Tag im Paket, wie viele pro Jahr? |
| Community-Management | Werden Kommentare und Nachrichten beantwortet, zu welchen Zeiten? |
| Reporting | Welche Kennzahlen, wie oft, in welcher Form? |
Was sollte der Report zeigen?
Follower-Zahl ist kein Geschäftsergebnis; sie ist eine kaufbare Zahl, die nichts leistet. Drei Dinge gehören in den Report: wie viele Menschen der Inhalt erreichte, wie viele auf die Website wechselten und wie viele Nachrichten oder Formulare eingingen. Ein Report ohne das Dritte zeigt den Beitrag zum Verkauf nie — und ist der unsichtbar, wird das Budget jedes Jahr neu verhandelt.
Häufige Fragen
Sollte das Werbebudget im Agenturhonorar stecken?
- Nein. Beides gehört in getrennte Zeilen, denn das eine ist ein Honorar, das andere Geld an eine Plattform. In einer Zahl verschmolzen, ist nicht mehr sichtbar, wie viel in Werbung floss, und unklar, wem eine Budgeterhöhung nützt. Werbeausgaben sollten direkt vom Firmenkonto an die Plattform gehen.
Können wir Inhalte liefern und die Agentur postet nur?
- Ja, und in manchen Unternehmen ist das die effizienteste Lösung — vor allem, wenn Produktionskapazität intern vorhanden ist. Gekauft werden dann Planung, Redaktionsplan und Community-Management, und der Preis sinkt entsprechend. Zu beachten ist nur, ob die Produktion wirklich durchhält: Versiegt der Inhaltsfluss im zweiten Monat, verliert auch der Plan seine Funktion.
Quellen
- 01How the Google Ads auction works — Google Ads Help, 2026
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