Kurze Antwort
Was kostet die Produktion von Social-Media-Inhalten?
Die Einheit der Content-Kosten ist der Drehtag, nicht der Post. Wie viele Aufnahmen und Clips aus einem Drehtag entstehen, bestimmt die monatlichen Kosten je Beitrag; verteilt man die Ausbeute eines Tages auf zwei Monate, halbieren sich die Stückkosten. Text und Schnitt sind eigene Posten und in den meisten Angeboten unsichtbar; lesbar wird ein Angebot durch eine schriftliche Zahl eigener Assets pro Monat.
Das Wichtigste
- Die Kosteneinheit ist der Drehtag, nicht der Beitrag; die Ausbeute eines Drehs über einen längeren Zeitraum zu strecken senkt die Stückkosten direkt.
- Stockmaterial ist günstig, aber nicht unterscheidbar; zwischen drei Wettbewerbern mit demselben Bild entsteht keine Markenwiedererkennung.
- Die Videokosten bestimmt der Schnitt, nicht die Länge: Ein 30-Sekunden-Schnitt kann mehr kosten als drei Minuten Rohmaterial.
- Text ist der Posten, den die meisten Angebote unsichtbar lassen; steht nicht, wer Titel, Captions und Untertitel schreibt, landet die Arbeit beim Kunden.
- Die Übergabe der Rohdateien gehört in den Vertrag: Wurde der Dreh aus Ihrem Budget bezahlt, sollten die Rohaufnahmen Ihnen gehören.
Woraus bestehen die Kosten?
Vier Posten und was jeden aufbläht
Fotografie
- Was die Kosten bestimmt
- Zahl der Drehtage, Location, Models, Produktanzahl
Video
- Was die Kosten bestimmt
- Schnittzeit und Komplexität; der Schnitt kostet mehr als der Dreh
Text
- Was die Kosten bestimmt
- Wie viele eigene Titel und Captions, wie viele Korrekturen
Adaption
- Was die Kosten bestimmt
- Auf wie viele Seitenverhältnisse und Plattformen adaptiert wird
| Posten | Was die Kosten bestimmt |
|---|---|
| Fotografie | Zahl der Drehtage, Location, Models, Produktanzahl |
| Video | Schnittzeit und Komplexität; der Schnitt kostet mehr als der Dreh |
| Text | Wie viele eigene Titel und Captions, wie viele Korrekturen |
| Adaption | Auf wie viele Seitenverhältnisse und Plattformen adaptiert wird |
Die Tabelle sagt eines: Kosten senkt man nicht durch weniger Inhalte, sondern indem man aus demselben Dreh mehr herausholt. An einem Tag fotografierte Produktaufnahmen können Produktseite, Anzeigen, Social und Marktplatz zugleich bedienen — wenn die Planung das vorgesehen hat.
Wann genügt Stockmaterial?
Für Hintergründe, Texturen und abstrakte Motive ist es ausreichend und vernünftig. Überall dort, wo Produkt, Raum oder Team zu sehen sind, nicht — denn Ihr Wettbewerber kann dasselbe Bild lizenzieren, und genau dort entsteht Wiedererkennung. Der Test ist einfach: Zeigt das Bild Ihre Arbeit, wird fotografiert; trägt es nur eine Stimmung, genügt Stock.
Häufige Fragen
Sollten wir das Rohmaterial behalten?
- Ja, und das muss im Vertrag stehen. Wurde der Dreh aus Ihrem Budget bezahlt, sind die Rohaufnahmen Ihr Gut; die Wiederverwendbarkeit nach einem Agenturwechsel hängt daran. Werden nur die ausgewählten, bearbeiteten Aufnahmen übergeben, bleibt Ihnen zwei Jahre später nur diese Beiträge.
Ist Eigenproduktion günstiger?
- Mit Kontinuität ja, ohne nein. Eigenproduktion rechnet sich, weil Ausrüstung und Lernkurve einmal bezahlt und monatlich genutzt werden; für ein paar Beiträge im Monat aufgesetzt, stehen Ausrüstung und Zeit still. Üblich ist ein hybrider Weg: routinemäßige Produktaufnahmen intern, Kampagnen- und Markendrehs extern.
Quellen
- 01Product data specification (GTIN, brand, availability) — Google Merchant Center, 2026
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